Die Wahrnehmung des Ratsmandats im digitalen Zeitalter

Die Informationsweitergabe und Teilnahme an politischen Willensbildungsprozessen mittels digitaler Medien zu ermöglichen, ist eine wichtige Aufgabe für kommunale Verwaltungen und kommunalpolitischen Gremien.

Die technischen Entwicklungen der letzten Jahre, aber auch die sozialen Netzwerke ermöglichen nicht nur neue Aspekte der Informationsgewinnung und -verarbeitung, sondern verändern auch massiv das Kommunikationsverhalten und die Nutzung von Informationsquellen. Auch für die Ratsmitglieder ist eine effektive und effiziente Informationsgewinnung im Prozess ihrer politischen Willensbildung wichtig, da diese ihr politisches Mandat ehrenamtlich und meist nebenberuflich ausüben. Deshalb ist die Bewertung der Zulässigkeit der Verwendung digitaler Medien, unter Berücksichtigung des kommunalen Verfassungsrechts, Kunsturheberrechts, des Datenschutzrechts und der Persönlichkeitsrechte zentrales Ziel der Arbeit. Beispiele für digitale Medien sind hierbei etwa der elektronische Sitzungsdienst oder das Livestreaming. Annkathrin Palm ist aktuell Stadtinspektorin bei der Stadt Aachen. Die Hochschule für öffentliche Verwaltung NRW zeichnete ihre Bachelorarbeit als hervorragend aus. 

Von Annkathrin Palm, Kommunal- und Schul-Verlag, 2019, 84 Seiten, DIN A5, ISBN: 978-3-8293-1460-2, 19,80 Euro 


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