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Kreditanstalt für Wiederaufbau - KfW Sonderförderung für Flüchtlingsunterbringung zum Nullzins

KfW - Bankengruppe

Die KfW unterstützt Deutschlands Kommunen ab sofort bei der Bereitstellung von Flüchtlingsunterkünften mit einer Sonderfazilität "Flüchtlingseinrichtungen". Im Rahmen des bestehenden Förderprogramms "IKK - Investitionskredit Kommunen" (208) werden Investitionskredite für den Neu- und Umbau, die Modernisierung, den Erwerb sowie die Ausstattung von Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung gestellt. Der Zinssatz beträgt bis auf weiteres 0,00 % p.a. effektiv und wird für 10 Jahre festgeschrieben. Die Kreditlaufzeit kann bis zu 30 Jahre betragen.


Das Kreditvolumen der Sonderfazilität beläuft sich auf 300 Mio. EUR. Anträge können ab sofort gestellt werden. Die Kredite werden bis zur Ausschöpfung des Volumens in der Reihenfolge der Antragseingänge zugesagt. Im Antragsformular ist unter dem Punkt "Vorhabensbeschreibung" lediglich zu bestätigen, dass Investitionen in Flüchtlingsunterkünfte finanziert werden. Außerdem ist die Zahl der geschaffenen Unterkunftsplätze anzugeben. Je nach Antragsaufkommen wird die KfW über eine Aufstockung des Programms entscheiden.
 
Der Mittelabruf ist bis 9 Monate nach Kreditzusage möglich. Alle übrigen Bedingungen (insbesondere Kreis der Antragsberechtigten, tilgungsfreie Anlaufjahre, notwendige Unterlagen und Antragsverfahren) entsprechen den bestehenden Regelungen in unserem Basisprogramm "IKK - Investitionskredit Kommunen" (208). Die entsprechenden Unterlagen finden Sie unter www.kfw.de/208.
 
Informationen zu allen Förderprodukten für die kommunale und soziale Infrastrukturfinanzierung erhalten Sie unter www.kfw.de/infra. Gern beraten wir Sie auch telefonisch unter 0800 - 539 9008 (kostenfrei) oder Sie senden Ihren persönlichen Beratungswunsch per E-Mail an kommune(at)kfw.de. Ihr Kundenbetreuer informiert Sie auch im Rahmen eines persönlichen Gespräches.