Frank Baranowski: Für das Ruhrgebiet ein schwerer Schlag

Kritik an Entlassungen bei der Westfälischen Rundschau

„Mit der Aufgabe  der eigenständigen Redaktion der Westfälischen Rundschau stirbt ein wichtiger Teil der Presselandschaft im Ruhrgebiet. Das ist mehr als bedauerlich.“ Frank Baranowski, Vorsitzender der Kommunalen in der SPD und Gelsenkirchener Oberbürgermeister bedauert diesen „Verlust an Meinungsvielfalt und kritischem Journalismus“.

Besonders betroffen seien vor allem die 120 Beschäftigten der Redaktion, für die der Verlag weiterhin Verantwortung trage. „Ich erwarte, dass die Eigentümer  ihrer Aufgabe gerecht werden und sozialverträgliche Lösungen finden, so dass es für die Betroffenen kein Schritt in die Arbeitslosigkeit wird.“ Nachdem bereits die „Frankfurter Rundschau“ und die „Financial Times Deutschland“ ihr Erscheinen eingestellt haben, wird die Lage für die Journalisten immer schwieriger.

„Die Aufgabe einer eigenständigen Redaktion der Westfälischen Rundschau ist aber vor allem für das Ruhrgebiet ein herber Verlust“, so Baranowski. Die Rundschau und ihr eigenes Profil gehören zum Ruhrgebiet. Es ist gerade der Lokaljournalismus, der von den Menschen geschätzt wird.“
 

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