Erste Modellrechnung des GFG 2013

Städte, Gemeinden und Kreise erhalten Rekordsumme vom Land. 2013 Steigerung bei Zuweisungen um 3,5 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro.

Die NRW-Kommunen erhalten im Jahr 2013 rund 8,7 Milliarden Euro Zuweisungen vom Land. Der Betrag steigt gegenüber 2012 um rund 300 Millionen Euro oder 3,5 Prozent. Dies ergibt sich aus den Eckpunkten für das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2013, die Kommunalminister Ralf Jäger heute (29. August) in Düsseldorf vorstellte.

"Das ist ein neuer Rekord bei den Zuweisungen des Landes an die Kommunen. Wir helfen ihnen nach Kräften bei der Sanierung ihrer Haushalte", sagte Jäger. Grund für den Anstieg ist die gute Steuerentwicklung der vergangenen Monate. Die Kommunen profitieren außerdem weiter von den Entlastungen, die die Landesregierung bereits 2010 beschlossen hatte und jährlich fortsetzt. Sie werden nicht mehr zur Konsolidierung des Landeshaushalts herangezogen und wieder am Aufkommen des Landes aus der Grunderwerbsteuer beteiligt.

Das GFG 2013 wurde auf der gleichen Datenbasis wie das GFG 2012 errechnet. "Wir wollen Gerechtigkeit und haben deshalb dafür gesorgt, dass das Geld da ankommt, wo es am dringendsten benötigt wird. Den Weg setzen wir fort und bleiben kommunalfreundlich", erklärte Jäger.

Der Gesetzentwurf der Landesregierung soll im November in den Landtag eingebracht werden. "Wir geben die erste Modellrechnung bereits jetzt bekannt, damit die Kommunen besser für ihre eigenen Haushalte planen können", erläuterte Jäger. Die Zahlen basieren auf der Mai-Steuerschätzung 2012 und sind nicht endgültig. Eine weitere Modellrechnung wird voraussichtlich im Oktober 2012 veröffentlicht.

Die Modellrechnung und weitere Informationen finden sich bei uns im Intranet.