Bundes-SGK Bundesversammlung der SPD-Kommunalen wählt Frank Baranowski zum Vorsitzenden

© Dirk Bleicker / Bundes-SGK

Die Bundesversammlung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (Bundes-SGK) hat den Vorsitzenden der SGK NRW und Oberbürgermeister von Gelsenkirchen, Frank Baranowski, zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Auf der in Potsdam stattfindenden Bundesdelegiertenversammlung sprachen 98,1% der rund 300 Delegierten ihm das Vertrauen aus.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, ist auf der Delegiertenversammlung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (Bundes-SGK) mit 98,1% der Stimmen zum Vorsitzenden der Bundes-SGK gewählt worden.

Weitere Vorstandsmitglieder aus NRW sind:

Schatzmeisterin:
Marion Weike
, Bürgermeisterin Werther

Beisitzerinnen und Beisitzer:
Mechthild Bürsmeier-Nauert, Ennigerloh
Claus Haase, Aachen

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt:

Burkhard Albers, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises,
Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar,
Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz,
Silvia Nieber, Bürgermeisterin der Hansestadt Stade,
Annette Sawade MdB, Vorsitzende des Unterausschuss Kommunales.

Anlässlich seiner Wahl erklärt Frank Baranowski:

„Es kommt auf die Kommunen an! Auf diese einfache Formel lässt sich die Politik dieser Tage bringen. Letztendlich werden viele Herausforderungen vor Ort in den Städten und Gemeinden gelöst. Aber: Die kommunale Familie muss auch in die Lage versetzt werden, diese Lösungen auch anbieten zu können. Dabei geht es um die vor uns liegende Aufgabe der Integration ebenso wie um die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Entlastung bei der Eingliederungshilfe in Höhe von fünf Milliarden Euro. An dieser Stelle werden wir der Bundesregierung weiter im Nacken sitzen. Die Bundes-SGK fordert darüber hinaus, dass die Kosten der Unterkunft (KDU) vollständig vom Bund übernommen werden. Kommunale Selbstverwaltung darf eben nicht leer laufen. Auf der kommunalen Ebene sind wir die ersten, die merken, wenn etwas aus dem Lot gerät. Deswegen müssen jetzt alle politischen Ebenen zusammenstehen, wenn es darum geht, der gesellschaftlichen Spaltung etwas entgegen zu setzen. Der sozialdemokratische Politikentwurf muss einer sein, der allen Menschen gerechte Lebenschancen eröffnet. Dafür treten wir ein.“

Weitere Informationen zur Delegiertenversammlung unter www.bundes-sgk.de.