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Pressemitteilung Es geht um Nordrhein-Westfalen - "Durchreisende brauchen wir nicht!"

Frank Baranowski, Vorsitzender der SGK NRW

Frank Baranowski, Vorsitzender der SPD-Kommunalen, zur Kritik von FDP-Chef Christian Lindner, der kritisiert hatte, die Sozialdemokraten würden sich der staatspolitischen Verantwortung entziehen, weil sie für eine Große Koalition nicht zur Verfügung stehen:

Dass gerade der FDP-Chef der SPD vorwirft, sie würde sich der Verantwortung entziehen, ist eine absolute Unverschämtheit. Es war Herr Lindner, der im Wahlkampf plakatiert hat: ‚Nichtstun ist Machtmissbrauch‘.

Herr Lindner, jetzt von anderen zu erwarten, sie müssten als Ausputzer zur Verfügung stehen, nur damit die eigenen Karrierepläne in Berlin verfolgt werden können – das ist wahrer Machtmissbrauch und eine Anmaßung gegenüber den Wählerinnen und Wählern in NRW!

Ich finde es sehr bedenklich, dass jemand, der nach eigenem Bekunden gar nichts mehr mit NRW am Hut haben will und auf gepackten Koffern nach Berlin sitzt, jetzt meint, über die Zukunft von Nordrhein-Westfalen mitverhandeln zu können. Es geht um unser Nordrhein-Westfalen und nicht um die politische Karriere von Herrn Lindner. Durchreisende brauchen wir jedenfalls nicht!

Das sollte auch Herr Laschet merken und mit Menschen verhandeln, denen es weniger um die eigene Karriere und mehr um die Sache geht.

Die SPD wird sich ihrerseits sehr wohl ihrer Verantwortung stellen, das Ergebnis der Wahl aufarbeiten und sich nach der Niederlage inhaltlich und personell neu aufstellen.“